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ZEN – GÄRTEN
Einfachheit –
Natürlichkeit – Zeit
Das
Wesentliche eines Gartens liegt im Erkennen und Begreifen;
Denn der Garten ist erst vollkommen, wenn er verstanden ist.
ZEN-Buddhisten gestalteten
herkömmliche japanische Landschaftsgärten um, indem sie ihre oft üppige
Ausstattung stark reduzierten, so dass sie nun als Trockengärten nur noch an
Landschaften erinnerten, anstatt sie darzustellen.
Das Wenige, in der großen
Leere freier Flächen harmonisch eingebracht, trifft den Besucher unmittelbar und
lädt ihn zum ruhigen Verweilen ein.
Er lässt den Besucher schon
auf den ersten Blick in seinem Innern spüren, dass sich ihm hier mehr offenbart,
als sein Auge erfassen kann.
Geharkter Kies, ausgewählte
Steine und sparsam verteilte Pflanzen stellen sich nicht mehr nur in ihrer
natürlichen Form dar, sondern dienen als Symbole zum Ansporn des Geistes.
So kann der aufmerksame
Betrachter im ausgelegten Kies das Wesen von Wasser erkennen, ein aus der Fläche
herausragender Stein erscheint wie ein mächtiger Fels oder eine Insel im weiten
Ozean. Die mit Moos und kleinblättrigen Büschen bedeckten Hügel vermitteln dem
Auge weit in der Ferne aufragende, bewaldete Berge. Eine harmonisch
zusammengestellte Steingruppe stellt sich als mächtiges Gebirgsmassiv dar, das
in seiner Erhabenheit die unerschütterliche Kraft und Einheit der Dinge
unterstreicht.
All diese Strukturen, vereint
in vollendeter Harmonie, bewegen den Betrachter, seinen Geist zu öffnen, zu
begreifen und zu erkennen, dass er selbst nicht nur Betrachter des Gartens ist,
sondern durch sein Erkennen zu einem Teil des Gartens wird und sich als Teil des
Ganzen fühlt.
Dr.
Wolfgang Hess, Mai 2004
Im
Schweizer Fachmagazin
"Bonsai Kunst",
erscheint demnächst ein Artikel von Dr. Wolfgang Hess über japanische Gärten und
ZEN-Gärten. Diesen Bericht können Sie dann später auch auf der Website,
www.zengardens.de ,finden.
Wir empfehlen Ihnen diese Bonsai-Zeitschrift, die Sie auch in Deutschland
abbonieren können.
Wenn Sie sich für Bonsai interessieren, empfehlen wir Ihnen auch die Website der
Vereinigung Schweizer
Bonsai-Freunde
haben Sie Fragen zu
Moos im Japangarten oder geeignete Moosarten im ZEN-Garten? Hier die
richtige Adresse
www.bryologie.uni-bonn.de/deutsch/frame.htm
für alle Moos-Fragen (
bryologie )
Gestalten Sie Ihren Moosgarten
Koiteich im Garten des Koiteich-Cafe´s
in Kyoto

mehr
Bilder
Ihr Interesse an japanischer
Gartenkultur hat Sie, wie Sie schon auf den ersten Bildern
erkennen können, auf die richtige Seite geführt.
Der kleine Ausschnitt aus dem
Garten eines kleinen Gasthauses in Kyoto zeigt Ihnen schon fast alle wichtigen
Elemente, die den Stil eines Gartens japanisch erscheinen lassen.
Ein gewundener Trittsteinweg führt Sie über Kies und Moos belegte
Flächen in einen kleinen, von Bambus begrenzten Bezirk, worin ein kleiner
Teich, in dem Koi (japanische Bundkarpfen) als Farbtupfer
umher schwimmen, von moosbedeckten Steinen umgrenzt wird. Über eine gebogene
Brücke gelangt man zum gegenüberliegenden Ufer, von dem sich ein Wasserfall
über wiederum moosbedeckte Steinkaskaden in den Teich ergießt. Der rote
japanische Ahorn als Gartenbonsai im Vordergrund und die Steinlaterne
rechts verleihen der ganzen Szenerie den Eindruck einer Miniarurlandschaft.
Jedoch nicht nur diese
offensichtlichen Elemente bestimmen die japanische Gartenkultur, sondern die
Kunst, die Natur in harmonischer Weise in den Garten einzubeziehen,
entscheidet über die Gefühle des Besuchers beim Begehen des Gartens und über die Intensität, wie
tief sich der Betrachter dabei eins fühlt mit dem Wesen der Dinge.
Sicherlich kann man nicht in allen europäischen Gärten den absoluten
japanischen Gartenstil schaffen.
Auch nicht alle Elemente eines solchen Gartens passen immer zu der vorhandenen
Umgebung.
Jedoch genügen manchmal nur wenige Elemente und oft auch nur die Anwendung
einiger Regeln japanischer Gartenkunst und man kann einen relativ einfachen
Garten in einen Erlebnisgarten von besonderem Reiz verwandeln, der sich, obwohl
nun japanischer gestaltet, doch harmonischer der europäischen Umgebung anpasst,
als die Situation es zuvor schaffte.
Sehen Sie
hierzu einige Beispiele für Gartengestaltung im japanischen Stil und
lassen Sie Sich von ihnen zur Gestaltung Ihres eigenen Gartens
inspirieren.
Beispiele
für japanische Gärten |
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Der Japangarten
um
Schloss Eickhof in Liebenau

LEBEN im
ZEN - KLOSTER
Das ZEN-Kloster in Schloß Eickhof
unter neuer Leitung

Informationen
Ankündigung:
Seminar
über
japanische Garten-Gestaltung
mehr Information
japanische Gärten -
ZEN- Gärten
und mehr ....
Aktuelles Seminar:
Datum: Wochenende um den
1. Mai 2009
Thema:
Wie entsteht ein Japangarten
Referent: Dr. Wolfgang Hess
Ort: Schloß Eickhof /
Liebenau in Niedersachsen
Teilnehmer:
Maximal 10 Personen
mehr
Informationen
bald hier die neuen Bilder von Seminaren
Ankündigung:
Bonsai - Seminare/Workshop und
Einführung in ZEN
asiatisches Wochenende
mehr
Information unter :
SEMINARE
oder:
www.bonsai-zen.de
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Die Reise zweier Mitglieder
des ZEN-Klosters
in Schloß Eickhof
nach Japan
hier einige Bilder
Seminar
über
Teezeremonie
am 23.8. bis 26.8.2007
mit
Großmeister
UEDA
Sokei
dem Leiter in der
16. Generation
der
Ueda Sôko Ryû
hier
die ersten Bilder |