Home arrow Blog
A blog of all section with no images
Die Planung des Ablaichens PDF Drucken E-Mail

Sinnvolle Planung ist beim Ablaichen notwendig, um den Prozess auch unter Kontrolle zu haben. Der Koiteich sollte zunächst mit schwimmenden Netzkäfigen unterteilt werden, oder man benutzt ein separates Becken dazu.

Die Netzkäfige kann man leicht selber bauen. Für den Käfig braucht man einen Rahmen aus stabilen Rohren, ungefähr mit dem Durchmesser von 4 cm. Daran befestigt man feimaschigen Gardinenstoff. Der Ablaichbereich sollte vollständig vom Netz umschlossen sein, denn es schützt die Fische und fängt die Eier auf.

Über den Boden des Käfigs spannt man anschließend Ablaichbürsten. Sie stellen das Ablaichmedium dar, das zum Ablaichen anregen soll. Schon einige Tage vor dem erwünschten Ablaichtermin sollte man die Elterntiere ins Netz setzen.

Fertige Ablaichkästen sind auch im Handel erhältlich. Sie sind praktisch und schon mit Bürsten ausgestattet. Die Bürsten bestehen aus feinen Nylonfäden, die an einem Drahtkern befestigt wurden und sehen ähnlich wie Filterbürsten aus, nur sind sie länger. Ihre Aufgabe ist es, das Verhalten und die Optik von Wasserpflanzen nachzuahmen.

Nach dem Ablaichen entfernt man die mit Eiern bedeckten Bürsten und bringt sie in einen anderen Teich. Es gibt auch schwimmende Ablaichkästen, die meistens rund sind. Diese dreht man nach dem Ablaichvorgang einfach herum – so ist die Brut vor dem Auffressen geschützt. Dies ist die praktischste Methode.

Ein Ablaichbecken kann man quasi aus jedem Behälter bauen, der eine große Oberfläche hat und in den auch ein Filter eingebaut werden kann.

Denken Sie daran, nur einwandfreie und saubere Behälter zu benutzen, deren Herkunft eindeutig ist. Denn je nachdem, was sich vorher darin befand, können die Rückstände für die Tiere sehr giftig sein. Die Behälter sollten mit dem Teichwasser gefüllt sein, denn das bedeutet für die Elterntiere eindeutig weniger Stress.

 
Das Ablaichen PDF Drucken E-Mail

Hier ist die Vorgehensweise genau dieselbe wie bei den Profizüchtern. Das Becken muss zunächst sauber und perfekt belüftet sein. Zu einem Weibchen kommen immer drei Männchen. Sobald die ablaichbereiten Koi die Weibchen durch das Becken jagen, werden diese zur Abgabe der Eier angeregt.

Nach einer warmen Nacht findet das Ablaichen meist in den frühen Morgenstunden statt. Und das ist wirklich ein unglaublich faszinierender Vorgang.

Die Teichoberfläche scheint auf Grund der Aktivität zu brodeln. Das Ganze dauert nun einige Stunden. Und am Vormittag wird es wieder ruhig im Teich. Das ist dann der Zeitpunkt, an dem man die Elterntiere wieder aussortieren sollte.

Nach deren Einfangen werden die Ablaichkästen herumgedreht. Dies ist wichtig, damit der Laich nicht aufgefressen wird. Wen erstaunt es, dass für die Tiere dieser Kaviar, genau wie für den Menschen, eine echte Delikatesse ist!

Man kann anschließend die Eier dort lassen oder aber in ein anderes Becken

mit gleicher Wasserqualität geben. In beiden Fällen ist es wichtig, das Ablaichmedium mit den Eiern daran für ca. 15 Minuten mit einer schwachen Malachitgrün-Lösung zu sterilisieren. Der gleiche Vorgang wie bei den japanischen Vorbildern. Manche Züchter sind jedoch gänzlich gegen Chemie eingestellt. Hier gibt es keine Vorschrift, sondern es liegt ganz im individuellen Ermessen.

 
Die Aufzucht und Fütterung der Jungen PDF Drucken E-Mail

Nach 4-6 Tagen schlüpfen die Jungen, je nach der Wassertemperatur. Zunächst ernähren sie sich für etwa drei Tage von ihrem Dottersack, danach brauchen sie aber schon eine regelmäßige Fütterung mit fester oder flüssiger Nahrung.

Die sollte vor allem eiweißreich sein, aber es ist ebenso wichtig, das Wasser

nicht allzu sehr mit Futter zu belasten. Ideal ist es, wenig und häufig zu füttern.

Das Wasser muss regelmäßig auf seinen Gehalt an Sauerstoff, Nitrit und Ammoniak überprüft werden. Genau wie es die japanischen Koizüchter betreiben.

Gute Belüftung ist wichtig, aber auch hier kann zuviel Sauerstoff der Brut schaden. Starke Strömungen könnten die Tiere gegen die Teichwände schleudern.

Aber auch in einem separaten Becken sollten Sie darauf achten, dass die Strömung nicht so stark ist und dadurch die Jungen vielleicht in den Filter gesaugt werden könnten.

Damit sich in der recht kleinen Wassermenge nicht zu schnell Schadstoffe ansammeln, ist es ideal, einen schwachen regelmäßigen Wasserzufluss einzubauen. So wird permanent wenig Wasser ausgetauscht und man kann

dadurch einen großen Wasserwechsel umgehen.

Im Handel gibt es flüssiges und festes Koifutter. Für Eier legende Tiere ist flüssiges Futter ideal, denn es ist nährstoffreicher und fördert die Entwicklung

stärker. Man gibt 2 – 4mal am Tag die Flüssignahrung in einer Tropfflasche ins Wasser. Trockenfutter dagegen ist staubfreies Pulver, das ähnliche Eigenschaften hat wie flüssiges. Sind die Tiere einige Wochen alt, kann man Pellets füttern

oder ihnen zerriebene Futterflocken anbieten. Und will man es so perfekt wie

die Japaner, kann das Wasser noch mit Mineralien und Spurenelementen angereichert werden.

Da Koi keinen Magen besitzen, sollten sie das Futter in kleinen Mengen bekommen. Wenig, aber regelmäßig füttern, lautet die Devise.

Man kann auch zusätzlich Flockenfutter für Tropenfische verwenden, denn das enthält wichtige pflanzliche und tierische Spurenelemente. Ebenfalls geeignet sind gefrorene rote Mückenlarven oder Wasserflöhe. All das ist im Zoohandel erhältlich. Selbst auf Futtersuche gehen ist problematisch und nicht empfehlenswert, denn man weiß nie, ob man sich mit Lebendfutter Krankheitserreger einhandelt.

Bei der Auslese unter den Koi sollte man früh darauf achten, größere zu entfernen. Da sie vermutlich andere Jungfische fressen, gehören sie in ein separates Becken. Sind sie deformiert, bleibt einem nur das Töten der Tiere.

Sobald die Jungen größer als 5 cm sind, können sie schon mit normalem Trockenfutter versorgt werden. Behalten Sie aber dabei immer die Wasserqualität im Auge. Weil in Europa die langen, heißen Sommer wie in Japan fehlen, entstehen klimatisch bedingte Probleme. Denn während dieser längeren Wachstumsperiode machen die Koi in Japan einen gewaltigen Entwicklungsschub, den man in Europa mit den gängigen Methoden nicht wirklich aufholen kann.

Im Herbst macht es also Sinn, das Wasser zu beheizen, um den Jungtieren ähnliche Bedingungen zu bieten wie in Japan. Oder man bringt die Jungtiere zur Überwinterung in einem beheizten Raum unter. Das kann z. B. ein großes Aquarium in einer Garage oder in einem Treibhaus sein.

Im Frühling kann man die Tiere dann wieder in den Gartenteich zurücksetzen.

 

 

 
Die Auswahl der Tiere PDF Drucken E-Mail

Leider führt wie bei den Profis kein Weg daran vorbei, überflüssige Tiere zu töten. Viele Jungfische sterben jedoch auch eines natürlichen Todes.

Wenn sie deformiert sind oder schlechte Farben aufweisen, muss der Züchter diese Exemplare aussortieren,  da er sonst keine reinrassigen Merkmale

züchten kann. Ein vom Arzt erhaltenes Betäubungsmittel ist dabei wohl die sinnvollste Lösung für den Züchter. Eventuell muss man in der darauf folgenden Zeit noch einmal ein Ausleseverfahren vornehmen.

 
Das Zuchttagebuch PDF Drucken E-Mail

Ein engagierter Züchter sollte unbedingt ein Tagebuch über seine Zucht führen. Hierin werden alle Bemühungen für die gesamte Zeit dokumentiert. Sowohl alle Erfolge als auch alle Misserfolge sollten darin stehen. Ein Zuchttagebuch muss alle wichtigen Informationen enthalten, die die Zucht betreffen. Das sind Daten über das Wetter, das Futter, aber vor allem über die Tiere selbst, ihre Anzahl und ihr Aussehen.

Dieses Tagebuch liefert die Grundlage für alle weiteren Zuchtbemühungen und enthält für die Zucht Informationen von unschätzbarem Wert.

So hilft es natürlich direkt bei der Qualitätssteigerung für nächste Generationen von Koi. Und der Züchter hat ein Dokument in eigener Tradition erschaffen, genauso wie seine berühmten japanischen Vorbilder.

 
Söll Koistabil PDF Drucken E-Mail

Koi Stabil

 

Für bessere Wasserqualität ohne PH-Schwankungen und für ein längeres Leben Ihrer Koi.

KoiStabil hilft bei Schwermetallbelastung und Ammoniakvergiftung.

KoiStabil ist ein Wasserverbesserer der speziell für Koiteiche entwickelt wurde.

Durch den auf ca. 7,8 stabilisierten PH Wert und den vielen Mineralien und Spurenelementen, sorgt KoiStabil für eine brilliante Wasserqualität.

 

Wirkung

KoiStabil fügt dem Koiteich Calcium und Kohlendioxid zu und wird dadurch auf einen stabilen PH Wert um ca. 7,5-7,8 eingestellt.

PH Wert Schwankungen und ein zu hoher PH Wert fügen Ihren Fischen Stress zu, was sie auf Dauer krank macht.

 

Anwendung von Koi Stabil

 

Koi Stabil wird als Substrat gleichmäßig über den Teich verteilt, ohne es vorher in Wasser aufzulösen.

Eine kurzfristige Trübung ist normal, verschwindet aber auch nach kurzer Zeit wieder.

Filter und  UVC können während der Behandelung weiterlaufen.

 

KoiStabil kann zu jeder Zeit angewendet werden. Besonders zu empfehlen ist die Anwendung im Frühjahr und Herbst, da die Koi zu diesem Zeitpunkt gerade aus der Winterruhe kommen bzw für den kommenden Winter gut konditioniert werden sollten.

 

 

 

 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 21 - 30 von 54