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Qype

 

Die Aufzucht und Fütterung der Jungen

Nach 4-6 Tagen schlüpfen die Jungen, je nach der Wassertemperatur. Zunächst ernähren sie sich für etwa drei Tage von ihrem Dottersack, danach brauchen sie aber schon eine regelmäßige Fütterung mit fester oder flüssiger Nahrung.

Die sollte vor allem eiweißreich sein, aber es ist ebenso wichtig, das Wasser

nicht allzu sehr mit Futter zu belasten. Ideal ist es, wenig und häufig zu füttern.

Das Wasser muss regelmäßig auf seinen Gehalt an Sauerstoff, Nitrit und Ammoniak überprüft werden. Genau wie es die japanischen Koizüchter betreiben.

Gute Belüftung ist wichtig, aber auch hier kann zuviel Sauerstoff der Brut schaden. Starke Strömungen könnten die Tiere gegen die Teichwände schleudern.

Aber auch in einem separaten Becken sollten Sie darauf achten, dass die Strömung nicht so stark ist und dadurch die Jungen vielleicht in den Filter gesaugt werden könnten.

Damit sich in der recht kleinen Wassermenge nicht zu schnell Schadstoffe ansammeln, ist es ideal, einen schwachen regelmäßigen Wasserzufluss einzubauen. So wird permanent wenig Wasser ausgetauscht und man kann

dadurch einen großen Wasserwechsel umgehen.

Im Handel gibt es flüssiges und festes Koifutter. Für Eier legende Tiere ist flüssiges Futter ideal, denn es ist nährstoffreicher und fördert die Entwicklung

stärker. Man gibt 2 – 4mal am Tag die Flüssignahrung in einer Tropfflasche ins Wasser. Trockenfutter dagegen ist staubfreies Pulver, das ähnliche Eigenschaften hat wie flüssiges. Sind die Tiere einige Wochen alt, kann man Pellets füttern

oder ihnen zerriebene Futterflocken anbieten. Und will man es so perfekt wie

die Japaner, kann das Wasser noch mit Mineralien und Spurenelementen angereichert werden.

Da Koi keinen Magen besitzen, sollten sie das Futter in kleinen Mengen bekommen. Wenig, aber regelmäßig füttern, lautet die Devise.

Man kann auch zusätzlich Flockenfutter für Tropenfische verwenden, denn das enthält wichtige pflanzliche und tierische Spurenelemente. Ebenfalls geeignet sind gefrorene rote Mückenlarven oder Wasserflöhe. All das ist im Zoohandel erhältlich. Selbst auf Futtersuche gehen ist problematisch und nicht empfehlenswert, denn man weiß nie, ob man sich mit Lebendfutter Krankheitserreger einhandelt.

Bei der Auslese unter den Koi sollte man früh darauf achten, größere zu entfernen. Da sie vermutlich andere Jungfische fressen, gehören sie in ein separates Becken. Sind sie deformiert, bleibt einem nur das Töten der Tiere.

Sobald die Jungen größer als 5 cm sind, können sie schon mit normalem Trockenfutter versorgt werden. Behalten Sie aber dabei immer die Wasserqualität im Auge. Weil in Europa die langen, heißen Sommer wie in Japan fehlen, entstehen klimatisch bedingte Probleme. Denn während dieser längeren Wachstumsperiode machen die Koi in Japan einen gewaltigen Entwicklungsschub, den man in Europa mit den gängigen Methoden nicht wirklich aufholen kann.

Im Herbst macht es also Sinn, das Wasser zu beheizen, um den Jungtieren ähnliche Bedingungen zu bieten wie in Japan. Oder man bringt die Jungtiere zur Überwinterung in einem beheizten Raum unter. Das kann z. B. ein großes Aquarium in einer Garage oder in einem Treibhaus sein.

Im Frühling kann man die Tiere dann wieder in den Gartenteich zurücksetzen.

 

 

 

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