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Zuchtvarianten

Hier finden Sie eine Übersicht der Zuchtformen und Koi Arten,

"Sind die aber schön lackiert!" oder "kann man die essen?" sind oftmals Bemerkungen von Menschen, die sich des Wertes, oder der Faszination dieser Lebewesen noch nicht ganz bewusst sind.

Koi, in Japan "Nishikigoi" genannt, werden seit Generationen dort gezüchtet. Aus der Ursprungsform des Wildkarpfens, entstand durch Kreuzung und Selektion der heutige Koi. Mittlerweile gibt es in Japan Kois mit einer Körpergröße von bis zu 1,20 m.

In den bereits über 100 verschiedenen Koi Arten wird sicherlich der eine oder andere Ihren Geschmack und Ihre Freude finden.

In den späten 60ern und Anfang der 70er Jahre hat der Koi auch zu uns nach Europa gefunden. Das Gerücht, Kois sind nur etwas für Reiche, entspricht nicht der Wahrheit. Jeder Gartenbesitzer kann sich dieses Hobby leisten, das mittlerweile viele Möglichkeiten für Ihre persönlichen Wünsche und Ideen bereithält. Kois, die Sie von uns erhalte, stammen ausschließlich aus der Präfektur Niigata(Nordjapan), was im weltweiten Koi-Markt ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist.

  Kohaku
Kohaku ein weißer Koi mit roter Zeichnung. Ideal ist ein strahlendes Weiß mit klar abgegrenzter roter Zeichnung. Das Rot soll das Weiß wie eine Decke überlagern, so dass die Schuppen kaum noch sichtbar sind. Eine ausgewogene Verteilung der roten Flecken ist erwünscht, wobei der Kopf rot sein muss. Der Kohaku ist der beliebteste Koi in Japan.
   
  Taisho Sanke
Ein dreifärbiger Koi mit weißer Grundfarbe, dazu rote und schwarze Muster. Wie beim Kohaku sind Farbsättigung und klar abgegrenzte Zeichnung, ausgewogene Farbverteilung erwünscht. Einige schwarze Streifen sollen auf den Brust- und Schwanzflossen sein.
   
  Showa
Wie der Sanke ist der Showa ein dreifärbiger Koi, jedoch mit schwarzer Grundfarbe und rot-weißer Zeichnung. Die Kopfzeichnung sollte alle drei Farben vereinigen, wobei das Schwarz ein Muss ist. Runde, schwarze "Abzeichen" im Ansatz der Brustflossen (Motoguro) gehören zum harmonischen Gesamteindruck.
   
  Bekko
Bekko gibt es in drei Grundfarben: weiss (shiro), rot (aka) und gelb (ki), jeweils mit schwarzen Flecken am Körper. Jedoch nur oberhalb der Seitenlinie. Der Kopf darf keine schwarze Zeichnung aufweisen.
   
  Utsurimono
Utsuri sind zweifärbige Koi mit schwarzer Grundfarbe und weißem (shiro), rotem (aka) oder gelbem (ki) Muster. Utsuri haben eine zweifärbige Kopfzeichnung und Flossen wie der Showa.
   
  Asagi

Asagi sind graublaue Koi mit Rotfärbung am Bauch bis hoch zur Seitenlinie. Ebenso sollen alle Flossenansätze und die Wangenregion bis Augenhöhe rot gefärbt sein. Die blaue Beschuppung auf dem Rücken soll wie ein Netzmuster aussehen. Die Kopfplatte muss hell und ohne Sprenkelung sein.

   
  Shusui
Der Shusui ist ein Doitsu Asagi, d. h. er ist beschuppt wie ein deutscher Spiegelkarpfen, mit großen Schuppen über der Rückenlinie und evtl. entlang der Seitenlinien, ansonsten ohne Schuppen (Lederkarpfen). Die Färbung wie Asagi.
   
  Kawarimono
Kawarimono werden alle nicht-metallic Koi genannt, die nicht in die bisher beschriebenen Varietäten gehören. Es sind Kreuzungen aus verschiedenen Zuchtformen, deren Abstammung erkennbar ist. Zu den bekanntesten gehören: Chagoi (braun), Kiogi (gelb), Midorigoi (grün), Goshiki (fünf-farbig) und Ochiba-Shigure (grau-braun)
   
  Ogon (Hikarimujimono)

Ogon sind metallisch glänzende, einfärbige Koi. Die bekanntesten Vertreter sind gold-gelb (Yamabuki-Ogon) oder weiss (Platin-Ogon). Hier ist die gleichmäßige Beschuppung und die intensive Färbungbis in die Flossenspitzen sehr wichtig.

   
  Hikarimoyomono
Die anderen Metallic-Koi, die nicht von Utsuri/Showa abstammen und mehrfarbig sind.
Die bekanntesten Vertreter sind:
Hariwake, ein glänzend weißer Koi mit gelb-orange Zeichnung,
Kikusui, mit Spiegelschuppen (doitsu), platinweißer Grundfärbung und rot-orange wellenförmiger Musterung.
Kujaku, gezeichnet wie ein Goshiki, jedoch mit dem metallischen Glanz des Ogon.
Yamatonishiki, wie ein Sanke, jedoch mit Metallicglanz.
   
  Tancho Kohaku
Sanke und Showa mit rotem Kopffleck. Der übrige Körper darf kein Rot aufweisen. Tancho-Koi sind sehr beliebt. Der Tancho-Kohaku ähnelt der japanischen Flagge.
   
  Matsuba-Ogon
Beim Matsuba-Ogon sind die Schuppen im Zentrum schwarz (Pinienzapfenmuster).
   
  Ochiba-Shigure
   
  Kumonryu
Der Kumonryu ist ein Doitsu-Koi mit einer pechschwarzen Zeichnung. Das schwarze Muster ist instabil. Es reagiert auf Außeneinflüsse wie etwa die Temperaturen des Wassers, indem sie verschwindet und in einer anderen Form wiederkehrt. Der Name des Kumonryu bezieht sich auf die Legendenfigur des Drachen (Ryu) der sich in eine Wolke verwandelt und den Himmel entlang stürmt. Man sagt der Kumonryu sei eine Kreuzung des Shusui mit dem Matsukawa-Bakke.
 

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